Oktober 2014

Gottesdienst

Einen Gottesdienst in ungewöhnlichem Rahmen feierten im Juni 33 Jugendliche und junge Erwachsene der KjG im Kreis Recklinghausen: Der Gottesdienst fand während der Fahrt in sechs VW-Bussen und an ausgewählten Orten auf dem Weg statt.

Fanden Begrüßung und liturgische Einführung durch Kaplan Thorsten Brüggemann noch an der Halterner Marienkirche statt, wurden Evangelium und Predigt schon an einem außergewöhnlichen Ort vorgetragen: an einer Autobahnraststätte. Die Fürbittaktion (mit Seifenblasen an einem Windrad in den Feldern!) und die Eucharistiefeier auf dem Annaberg bildeten schließlich den liturgischen Schlusspunkt. Und dazwischen hieß es: Immer wieder in die Autos einsteigen und verschiedene Impulse aufgreifen. So sollten die Teilnehmenden zum Beispiel auf der ersten Wegstrecke einen gemeinsamen Wochenrückblick erstellen und auf große Plexiglasscheiben schreiben oder auf der dritten Strecke einen provisorischen Altar aus Holzrahmen und den beschriebenen Glasschreiben bauen. Natürlich durfte die Musik nicht fehlen, denn die einzelnen Elemente wurden mit der Gitarre begleitet.
„Das war ein echt cooles Gemeinschaftsgefühl, wenn man im Konvoi über Autobahn, Feldwege oder die Stadt gefahren ist und dabei immer noch im Gottesdienst war“, berichtet Lena von der KjG Kirchhellen, die extra aus ihrem Studienort Aachen angereist war.
Für das nächste Jahr steht fest: Es soll eine Fortsetzung der ungewöhnlichen Gottesdienstreihe geben, die vor einem Jahr mit einem Tretboot-Gottesdienst begonnen hatte „Vielleicht ja dann im Kino oder im Zoo. Irgendwas fällt uns bestimmt ein“, schmunzelt Lukas Klein-Wiele, einer der Organisatoren.
Nach der Messe ließen die Teilnehmenden den Abend beim gemeinsamen Grillen gemütlich ausklingen, bevor sie sich – oft mit denselben Bullis – auf den Heimweg machten.

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