Fünf Tage lang konnten 100 Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren ihre eigene Gesellschaft gestalten und in verschiedenen Jobs, politischer Stadtgestaltung oder innovativen Projekten mitwirken. Die Kinderstadt der KjG-Diözesanverbände Essen und Münster in den Osterferien auf dem Gelände des Berufskollegs Borken war ein voller Erfolg.
Wo sonst Schülerinnen im Sportunterricht Fuß ball spielen, herrschte geschäftiges Treiben. In der Bank wurde der Lohn ausgezahlt, im Radiostudio wurden Nachrichten gesendet, auf der Straße wurde ein Zebrastreifen angelegt, im Stadtpark wurde mit einem Cocktail in der Hand gechillt. In der KjG-Kinderstadt bauten Kinder ihre eigene kleine Welt auf – mit Betrieben, Geld, Politik und einer Stadtplanung, die über politische Angele genheiten diskutierte. Sie arbeiteten im Café, in der Schreinerei oder im Fernsehstudio, verdienten „Seelenborklinge“ und konnten selbst entschei den, wofür sie ihr Geld ausgaben. Alles lag in Kin derhänden. Die Kinderstadt machte deutlich, wie spannend und herausfordernd es ist, eine Stadt zu gestalten. Und sie zeigte, was passiert, wenn Kinder das Sa gen haben: viel Kreativität, demokratische Lösun gen und Partizipation.
Was an den fünf Tagen so in der Kinderstadt los war (von Café-Pleite und leerer Sozialkasse bis zu begeisterten Besucherinnen), kann man im Kinderstadt-Blog nachlesen:
https://kinderstadt.kjg.de/

